Die Erfindung betrifft ein Hebegerät für Magazin-Bienenbeuten, die aus einer oder mehreren aufeinander gestellten Zargen in Kunststoff oder Holz bestehen und die komplett oder als Einzelzargen  von einer festen Unterlage abgehoben werden können. Als Unterlage werden in erster Linie Ständer mit festen Abmessungen für die Freiaufstellung von je 2 Bienenbeuten verwendet.

Die wenigen bekannten Hebegeräte für Bienenbeuten sind sperrig, umständlich und eingeschränkt in der Anwendung oder aufgrund größerer Abmessungen entsprechend sperrig und teuer.

Das Hebegerät ist modular aufgebaut und kann bei geringem Gewicht vorwiegend an Freiständern zum Abheben von Zargen verwendet werden, um die Durchsicht und Bearbeitung von Bienenvölkern ohne größeren körperlichen Einsatz zu ermöglichen.

 

Hebegerät im Einsatz

Module des Hebegeräts aus Edelstahl

Das funktionsspezifische Hebegerät ist wie folgt konzipiert:

Auf einem waagerechten gabelförmigen fußteil ist mittig ein senkrechtes Rundrohr angebracht. An diesem Standrohr entlang kann eine runde Schiebehülse in zwei Freiheitsgraden linear und rotatorisch, manuell oder motorisch bewegt werden. An der Schiebehülse ist ein ebenfalls gabelförmiger anwendungsspezifischer Greifer angebracht.

Die Hubbewegung kann vorzugsweise mit Hilfe einer Sicherheitsseilwinde mit Lastdruckbremse durchgeführt werden. Beachtenswert ist hierbei, daß Seilwinde und Seilende am gleichen Objekt befestigt sind, und zwar an der beweglichen Schiebehülse, wobei die Seil-Umlenkrolle auf dem oberen offenen Ende des Standrohrs aufgesteckt und drehbar gelagert ist. Bei Betätigung der Seilwinde wird diese zusammen mit Schiebehülse und Greifer nach oben oder unten bewegt und bleibt infolge der Lastdruckbremse auch unter Lasr oin jeder Stellung stehen. Durch manuelles Drehen der Schiebehülse am Standrohr kann z.B. eine Zarge im Bereich rund um das Standrohr auf entsprechend beliebiger Höhe abgehoben und auch abgesetzt werden.

Maximale Hubhöhe

Minimal benötigte Hubhöhe zum Schwenken

Das Fußteil der Hebehilfe kann an unterschiedliche breiten des Ständergestells oder der Zarge  durch Verstelluung der Fußgabelbreite angepaßt werden.

Der Greifer ist ebenfalls variabel einstellbar und kann mit zusätzlichen Greifelementen  z.B. für Griffmulden versehen werden.

Die besonderen Vorteile dieses Hebegerätes ergeben sich aus dem geringen Gewicht von wenigen Kilogramm bei zwei trennbaren Bauteilen, dem erdbodenunabhängigen, fest definierten Ansetzen des Fußbauteils und den Bewegungsmöglichkeiten durch zwei Freiheitsgrade des Greiferbauteils. Es ergibt sich ein zylindrischer Arbeitsraum in dem Zargen und Beuten abgehoben und abgesetzt werden können, z.B. auf einen externen Tisch.

 

Die Lizenzvergabe für die nachträgliche weltweite Anmeldung von Patenten für diese Erfindung ist noch bis zum 09.12.2005 möglich!

 

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Stand-Hebegerät

   ROMUALD HOFMANN

c)Hofmann    Stand 01.06.2005