Der verteilte kontinuierliche Regenfall von 55 inch, ungefähr 1400 mm pro Jahr stellt in Amerika die Ausbreitungsgrenze der AHB nach Osten dar und nicht die Klimagrenze. Es kommt auf den über das Jahr verteilten Regenfall an und nicht auf punktuelle große Niederschlagsmengen.
Die Ausbreitungsgrenze ergibt sich infolge stärkerer Varroavermehrung bei höheren verteilten Niederschlägen mit wahrscheinlich höheren Feuchtigkeitswerten in den AHB-Völkern und reduzierter Schwarmneigung und Schwarm-Überlebensfähigkeit
AHB-Bienenvölker überleben die Varroa-Attacken unter anderen Klimabedingungen nicht, sie sind daher im eigentlichen Sinn nicht als varroaresistent anzusehen.
Auch wenn es in Arizona Berufsimker gibt, die ohne Varroa-Behandlung imkern dann läßt sich dies erklären, weil sie im natürlichen Verbreitungsgebiet der AHB in wilder Nachbarschaft leben.
Um wieviel schwerer wird es uns fallen varroaresistente EHB in Europa in unserer Klimazone zu züchten?

ROMUALD HOFMANN
c)Hofmann Stand 01.06.2005